Reichstag und Brandenburger Tor bestaunt

SCHWÜRBITZ. Vom 15. bis zum 17. August verbrachte die Junge Union Schwürbitz drei unvergessliche Tage in Berlin. Nach der Ankunft in der Bundeshauptstadt am frühen Abend lief man den Kurfürstendamm ab, wobei natürlich das Europa Center, die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und das KaDeWe nicht fehlen durften. Übernachtet wurde im nördlich von Berlin gelegenen Wandlitz in einer privaten Unterkunft. In Wandlitz hatten einst u. a. auch Josef Goebbels und Erich Honecker ihre Privathäuser.

Am nächsten Tag besichtigte man zunächst die drei Dome und die Hedwigs Kathedrale. Danach ging’s „Unter den Linden“, vorbei an der Alexander von Humboldt Universität und der prachtvollen russischen Botschaft, zum Pariser Platz, wo man das Hotel Adlon und das Brandenburger Tor mit seiner Quadriga bestaunen konnte. Nach einigen Metern gelangten die JU’ler schließlich zur deutschen Regierungszentrale, dem Bundestag. Hier wurde auch eine sehr lange Schlange in Kauf genommen, um schließlich in die Kuppel zu gelangen. Der atemberaubende Blick über Berlin entschädigte mehr als ausreichend für die eineinhalbstündige Wartezeit. Danach ging es zum Bundeskanzleramt, das vor allem auf Grund seiner Größe eindrucksvoll wirkte, und zur Siegessäule. Daraufhin ging es zum Schloss Bellevue, in dem Bundespräsident Rau residiert. Nach der Besichtigung des Olympiastadiums ging es per U-Bahn weiter zum Potsdamer Platz. Hier sah man neben den Komplexen von Sony und DaimlerChrysler auch die erste Verkehrsampel der Welt, die noch von Hand bedient werden musste. Zum Tagesabschluss fuhr man noch, vorbei an der Bundesdruckerei und dem Axel-Springer Verlagshaus, den Mauerverlauf ab, wobei man leider nur an sehr wenigen Stellen ein Stück „Original“ Mauer bestaunen konnte.

Am letzten Tag suchte man zunächst den ehemaligen russischen Flugplatz Finowfurt auf, wo man auch mal selbst Pilot spielen konnte. Danach besichtigte man noch das KZ Sachsenhausen in Oranienburg. Beeindruckt war man vor allem von den Ausmaßen des Geländes, das nach außen hin komplett abgeschirmt war. In Potsdam verbrachte man noch einige Zeit im weltbekannten Park Sanssouci. Auf dem Heimweg wurde noch einmal im größten Kopfbahnhof Europas, in Leipzig, Rast gemacht. Außerdem durchfuhr man den Rennsteigtunnel, der erst vor wenigen Monaten fertig gestellt wurde und der längste Tunnel Deutschlands ist. Zum Abschluss bedankte sich 1. Vorsitzender Daniel Thiem bei Carlo Scheidt, der das Programm ausarbeitete und den „Berlinführer“ machte.

-th-

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