Blechlawine in Zahlen

Am letzten Freitag übergaben einige Mitglieder der Jungen Union Schwürbitz an der B173 bei Michelau die Ergebnisse zweier Autozählungen an den CSU-Landtagsabgeordneten Christian Meissner und an die Yvonne Utzmann-Walcher von der Bürgerinitiative B173 neu.

Bei der Zählung, die in den Sommerferien am 13.8.03 statt fand, wurden im Kreuzungsbereich der B173 Abfahrt Michelau 1611 PKWs und 146 LKWs gezählt. Durch Michelau fuhren zur selben Zeit am Bahnhof 787 PKWs und 64 LKWs – dies ist für die relativ „verkehrsarme“ Ferienzeit schon ein erstaunliches Ergebnis.

Doch was alle Grenzen sprengt ist das Resultat der zweiten Zählung, die man am 15.9.03 durchführte; es konnten 2664 PKWs und 362 LKWs auf der B173 registriert werden. Der Durchgangsverkehr am Michelauer Bahnhof betrug 1483 PKWs und 227 LKWs.

Die Zählungen wurden jeweils zwischen 16.00 und 17.00 Uhr durchgeführt.

Die Schlangen an den Ampeln umfassten durchschnittlich 26 PKWs und 4 LKWs.

 

- Es wird höchste Zeit für eine neue, verkehrs-, wirtschaft- und menschengerechte Straße -

 

Man könne sich ja nun selbst ausrechnen mit wie viel Lärm, Abgasen und Verkehr die Bewohner von Hochstadt, Trieb und der Großgemeinde Michelau belastet werden, auch die Gemeinde Marktzeuln mit Zettlitz sind Betroffene.

In einer kürzlich abgehaltenen Hauptversammlung waren die JUler der Meinung, dass die Leute, die gegen eine Entlastung der Betroffenen durch eine neue Straße kämpfen (bestes Beispiel: Bund Naturschutz), sich einen Tag lang an der B173 aufhalten sollten, um sich einmal selbst ein Bild von der Verkehrssituation machen zu können.

Die Schwürbitzer JUler appellieren an den Verstand der Mitglieder und den ihrer Vorstandschaften im Bund Naturschutz und aller anderen Gegner der B173 neu, der LIF 13 und der A 73, ihre menschen- und naturfeindliche Meinung zu korrigieren. Wem zwölf Vögel oder einige Schnecken wichtiger sind als die Sicherheit von Kindern, Alten und übrigen Mitbewohnern hat nicht das Recht sich Naturschützer zu nennen. Wir Jungen denken, dass jeder Mensch in unseren betroffenen und vom Verkehr gequälten Ortschaften auf seine Art und Weise ein Naturschützer ist. Wir weisen nochmals auf unseren Leserbrief vom .8.03 hin, in dem wir die Frage stellten, was wohl die Gegner dieser weiterführenden Straßen machen würden, wenn der selbe Verkehr sich durch ihre Orte und an ihre Häuser „vorbeigasen“ müsste.


Im Bild:

Die JU Schwürbitz übergab dem Landtagsabgeordneten Christian Meißner (rechts) und Yvonne Utzmann-Walcher von der BI Pro B 173 (links) vor Ort die bestürzenden Ergebnisse einer von den jungen Leuten durchgeführten Verkehrszählung und rufen den Bund Naturschutz dazu auf, von seiner Blockadehaltung abzurücken.

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